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Vorbereitungen und Ankunft im Camp

erstellt von Torsten Kühnel zuletzt verändert: 20.09.2011 04:57
Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben ...

Wir waren ursprünglich auf der Suche nach einem Verein o.ä. zur Annahme von Spendengeldern für zusätzliche Therapien für Adrian,  herausgekommen war eine Einladung zu einem therapeutischen Sommercamp !

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Wir sind schon kurz nach Adrians Geburt auf die Stiftung Auswege gestoßen, als wir uns auf die Suche nach alternativen Heilmethoden begaben, waren die schulmedizinischen Aussichten doch mehr als trübe. Es kam mir vor wie so eine Art "Auffangbecken", für all die großen und kleinen Patienten welche beim Großreinemachen der pharmazeutisch gestützten Schulmedizin einfach mit in den Ausguß geschüttet werden, frei nach dem Motto: "Ja, für die Krebsforschung sind schon Milliarden da, aber für Euch paar BNS-Epilespie-Patienten lohnt es sich nicht wirklich zu forschen. Nehmt doch einfach die Medikamente welche bei anderen Arten von Epiepsie wirken." Nein Danke, mein Kind hat schon genug zu tragen nach der schwierigen Geburt, da werde ich ihm die Nebenwirkungen von Medikamenten ohne Wirksamkeitsnachweis bei BNS Diagnose doch eher ersparen.

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Seis drum, die Stiftung Auswege, nicht zuletzt um Herrn  Wiesendanger als Initiator und treibende Kraft sowie Edith Hartmann als gute Seele und "Mädchen für alles", sowie sämtliche Therapeuten der Stiftung kümmern sich um Patienten mit und ohne aussichtsloser Diagnose, ob "therapieresistent" oder "austherapiert", ob hoffnungslos oder hoffnungsvoll, bei Ihnen ist jeder willkommen, der ein offenes Herz hat und wirklich in Richtung Heilung gehen möchte, ob alleine oder mit betroffenem Familienmitlglied oder gar der ganzen Familie. Sie sehen den Menschen als heil an - so kann Heilung geschehen.

Quelle der Heilung

Die Stiftung Auswege organisiert und plant die Camps, sucht nach geeigneten Lokalitäten, bringt die Therapeuten zusammen und unter, so daß die Teilnehmer sich lediglich anmelden und ihre eigene Unterkunft bezahlen müssen. Der Hengstbachhof der Familie Huber im Schwarzwald Nähe Oberkirch war eine gelungene Wahl, ist er doch auf Ferienfreizeiten mit und ohne Menschen mit Behinderung ausgelegt. Er liegt am Ende eines Tales mitten im Wald, man hat seine Ruhe und die Hubers rund um den Huber Sepp kümmern sich einfach um alles. Trotzdem blieb bei uns die Frage der Finanzierung des Aufenthaltes eine ziemliche Zeit offen. Wir stecken gerade im Umbau unseres Hauses für eine angemessene Unterbringung nicht nur für Adrian, sondern auch für uns. Ein Platz im Camp für unsere kleine Familie war reserviert, doch wie sollten wir den Betrag für die Unterbringung von uns aufbringen?

 

spendensiegel

 

An dieser Stelle möchten wir unseren Dank aussprechen an den Verein "Bild hilft e.V. - ein Herz für Kinder", welcher unbürokratisch nach kurzer Prüfung die Kosten für unseren Aufenthalt im Camp samt Verpflegung übernommen hat - einer Abreise stand somit nichts mehr im Wege und unsere (Vor)Freude war riesig ! Vielen Dank liebe Spender und Menschen rund um Bild hilft e.V.

Abreisevorbereitungen

Üblicherweise bin ich ziemlich menschenscheu und mir graut es davor, viele unbekannte Menschen auf einmal zu treffen. Nicht so war es in den Tagen vor dem Camp. Ok, ich hatte mit Edith gesprochen, telefonisch. Aber kennt man dadurch einen Menschen? Soviele andere Menschen kommen, wer weiß was die alles von mir wollen, so in etwa hätte ich erwartet mich zu fühlen, doch nichts da. Eine wohlige Wärme, ein Gefühl wie "Es ist alles gut" kam jedes mal wenn ich an die Abreise und an das Camp dachte. Das war schon einzigartig und mir fiel ein daß Michaela etwas davon sagte daß Heiler das Camp auch schon vorher mit positiver Energie versorgen würden. Gelassen trafen wir unsere Abreisevorbereitungen, der Volvo bekam einen Ölwechsel und ab ging es morgens auf die Autobahn Richtung Schwarzwald.

Erfrischung Anreise

Wir brauchten etwa neun einhalb Stunden von Bartensleben nähe Helmstedt bis Ödsbach Oberkirch im Schwarzwald, es waren drei Etappen und wir ließen es uns nicht nehmen ausgiebige Pausen zu machen und uns zu erfrischen.

Nach einem kleinen Ausflug über einen Höhenzug nördlich von Oberkirch kamen wir pünktlich zur Begrüssung durch Harald Wiesendanger an - obwohl wir zwei Stunden länger gebraucht hatten als geplant. Wer weiß wer uns da wieder "geleitet" hat :)

Artikelaktionen

Edith Hartmann
Edith Hartmann sagt
22.09.2011 07:20
Ihr lieben Kühnels,

nun kommt auch ein von Herzen kommender Dank an Euch zurück.
Ihr wart tolle "Patienten" und seid klasse Eltern.
Für mich ist es immer wieder sehr schön zu sehen, mit wie viel
Liebe "unsere" Eltern die ins Camp kommen, ihre Kinder umsorgen.
Und wie viel sie dadurch am Gelingen für das Camp beitragen.

Ich umarm Euch Drei :-)
Edith


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