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Elternbrief an Stiftung Auswege

erstellt von Michaela Kühnel zuletzt verändert: 22.09.2011 04:48

 

                                                                                              Klein Bartensleben, den 21.09.2011

 

Liebe Edtih Hartmann, lieber Dr. Harald Wiesendanger,

sehr geehrte Heiler, Partner und Förderer der Stiftung Auswege,

 

das diesjährige Sommercamp der Stiftung Auswege ist nun bereits einige Wochen Vergangenheit und ich möchte als Mutti eines Kindes, das teilnehmen durfte ihnen gern diese Zeilen zukommen lassen.

Im Vorfeld haben wir sehr gebangt um unsere Teilnahme. Da wir selbst die finanziellen Mittel dafür nicht aufbringen konnten, waren wir auf Unterstützung angewiesen, die gottlob von der Stiftung „Ein Herz für Kinder“ kam. Viele unserer  Freunde und Bekannten hofften mit uns auf die Möglichkeit der Teilnahme und nun da wir zurück sind, kommen natürlich die Menschen auf uns zu und fragen uns: „Wie war es denn?“ „Was hat Euch das Camp gebracht?“ Nun darauf eine angemessene Antwort zu finden ist für mich eine große Herausforderung.

Dies ist meine Antwort:

„Stell Dir vor, der Bewusstseinswandel um 2012 ist vollzogen. Die Menschen leben in liebevoller Achtsamkeit miteinander, voller Leichtigkeit strahlen Sie aus sich selbst heraus. Jedem ist dies bewusst, jeder spürt es, jeder kann es sehen und alle nehmen dies dankbar an, formen daraus das Beste zum Wohle Aller und jedes Einzelnen. In dieses "Goldene Zeitalter" durften wir eintauchen im Camp. Nun wissen wir, dass es möglich ist und wir ein Teil dessen sind.“

Die Stiftung verstand es, eine Plattform zu schaffen, dem Camp einen Rahmen zu geben, so dass sich die Dinge auf wundersame Weise aus sich selbst heraus entwickeln konnten. Eine traumhafte, sehr heilsame, ursprüngliche Umgebung, ein absolut fähiges, in sich stimmiges Heilerteam, jeder Heiler achtsam, in Demut vor dem Leben, sich seiner Kraft bewusst und sicher anwendend.

Wir alle haben in diesen Tagen „harte Themen beackert“, Türen in uns geöffnet, die lange Zeit geschlossen blieben. Ihr gabt uns Halt, es war leicht. Traumaufarbeitung = leicht, Familienaufstellen der Gefühle = leicht, viele weitere Beispiele könnte ich hier anfügen, alles war von einer Leichtigkeit beseelt, die in mir bis heute anhält, das Schwere ist gegangen, hat dem Leuchten Platz gemacht.

 

Danke Ihr lieben Seelen für diesen Seelenbalsam!!!

 

Nun, was hat sich mir in der Rückschau besonders eingeprägt?

Bereits im Vorfeld fühlten wir uns von einer heilenden Kraft an die Hand genommen. Trotz aller Vorbereitungen und Erwartungen kehrte schon Tage vorher Ruhe ein, das Gefühl, es ist alles in Ordnung, begleitete uns.

Vom ersten Moment der Begrüßung an war man Teil des Ganzen, kein Zwicken war nötig, um uns ins so lang ersehnte „Jetzt sind wir hier“ zu holen, es war uns sofort bewusst, also los und mitgemacht.

An jedem Tag, zu jeder Zeit wurde darauf geachtet, den Energielevel möglichst hoch zu halten, jeder trug dazu bei. Spürbar waren auch alle jene Heiler, die nicht persönlich anwesend waren, bis heute.

Als sehr wertvoll empfand ich die familiäre Atmosphäre. Gerade, dass Heilerinnen Ihre Kinder oder Enkelkinder mit dabei hatten, verstärkte das Gefühl des Wir enorm.

Worte wie „Nein“ oder „geht nicht“ habe ich im Camp nicht vernommen (auch nicht vermisstJ) Familie Huber war Gastgeber, wie man sie sich nur wünschen kann, so herzlich, offen, kreativ und „handfescht“.

Wundervoll war, dass alle Heiler die Tage gemeinsam mit uns verbrachten, einfach da waren, zu den Mahlzeiten, zum Wandern, zum gemeinsamen Kochen oder einfach Beieinander sein. Schön, dass Edtih da war, die gute Seele für alle.

Gewünscht hätte ich mir, dass auch Herrn Dr. Wiesendanger die Möglichkeit gehabt hätte, vollkommen mit einzutauchen und mit uns allen einfach da zu sein. Dieses Camp ist sein „Baby“ und gerade er verdient es, sich von dieser wundervollen Kraft nähren zu lassen.

 

Wie geht es heut unserem Adrian?

Ja, es geht ihm wunderbar. Er ist viel präsenter, wacher, fröhlicher und wahrhaftiger bei sich. Seine Therapeuten, fragen, was wir denn mit ihm gemacht haben und staunen. Sein Oberkörpertonus ist sehr viel besser geworden, er braucht beim Sitzen nur noch minimal gestützt zu werden. Hingegen die Spastik geht mehr und mehr zurück, er spielt morgens im Bettchen mit seinen Händen, daran war vorher nicht zu denken. Er hält sich die Augen zu, wenn er noch schlafen möchte oder er hebt seine Bettdecke an, immer wieder macht er das und freut sich. Ich hatte all die Jahre solche Angst, er zieht sich irgendwie durch die Spastik zusammen und die Decke liegt auf seinem Kopf, er bekommt keine Luft… Nun, jetzt weiß ich, er kann sie selbst anheben, welch ein Erfolg.

Die jährliche Untersuchung beim Professor der Uniklinik Magdeburg, ergab nach wie vor ein positives EEG. Der Professor meinte, wenn wir mit Medikamenten behandelt hätten, wäre dies als klarer Therapieerfolg zu werten. Nun, war unsere Antwort, dann nehmen wir das gern als Therapieerfolg ohne Medikamente und deren Nebenwirkungen. Von der „unheilbaren BNS Epilepsie“ zur völligen Krampffreiheit über nun schon mehr als 1,5 Jahre, das ist doch ein wunderbarer Erfolg.

 

Was wollen wir tun?

Wir möchten gern dazu beitragen, die Stiftung weiterhin mit Leben zu füllen.

Im konkreten Fall heißt das:

-          Mithilfe beim Aufbau eines Stützpunktes in Mitteldeutschland,

-          Aktivierung und Unterhalt eines Internet Forum´s z.B. namens „CampKinder“

-          In diesem Forum erhalten alle Teilnehmer, Heiler und Stiftungsmitglieder die Möglichkeit des Austausches. Das hohe Energielevel des Camps wird so für jeden jederzeit anzapfbar, nutzbar, umsetzbar. Es gibt unzählige, verzeihen Sie den Ausdruck „Jammerforen“ für Eltern mit solch wundervollen Kindern, wie wir sie haben. Den Gedanken vom Herrn Dr. Schöll aufgreifend, immer für ein angemessenes Gegengewicht und somit für einen Ausgleich zu sorgen, wollen wir das gern mit diesem Lichtforum tun.

-          Von Herzen gern möchten wir Partner werden und freuen uns jetzt bereits auf ein Wiedersehen zum Partnertreffen Ende Oktober in Hildesheim.

 

 

Ihnen allen sei unser tiefer Dank zum Ausdruck gebracht.

Danke für diese wundervollen Erfahrungen,

Danke für alle die wundervollen Begegnungen,

Danke für all das Licht und die Leichtigkeit,

Danke für die Liebe und das Mitgefühl,

Danke für die unbändige Kraft, die sie uns gaben,

Danke für die Herzenswärme.

Von Herzen Dank für Ihre wahrhaft göttliche Arbeit.

Die Stiftung wächst, und wird gestärkt mit jedem der sie trägt. Bitte gestatten Sie uns, einen Teil des Weges mit Ihnen zu gehen.

 

Mit herzlichen Grüßen

 

Torsten und Michaela Kühnel

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