Benutzerspezifische Werkzeuge
Sie sind hier: Startseite / Heilungsreisen / Das Bosnische Tal der Pyramiden

Das Bosnische Tal der Pyramiden

erstellt von Torsten Kühnel zuletzt verändert: 21.11.2012 13:21
Über Pyramiden, über Bosnien, über Dr. sci Semir Osmanagich, über Berge und Hügel, über 10 Jahre Pyramidenforschung, über Pyramiden in einer hügeligen Landschaft und eine Entdeckung.

Was sind eigentlich Pyramiden? Bekannt sind sie hauptsächlich durch die Entdeckungen der letzten anderthalb Jahunderte in Ägypten, aber es gibt sie erstaunlicherweise weltweit.

In China, Mexico, Gutemala, Peru, Bolivien, Belize, Indonesion, Kambodscha, Mauritius, Teneriffa, Sizilien, diese Liste ließe sich fast beliebig fortsetzen.

Der Dr. der Altertumswissenschaften, Professor an der amerikanischen Universität in Sarajevo, Ehrenbürger der Stadt Visoko sowie Mitglied der russischen Akademie der Naturwissenschaften Semir Osmanagic hat zehn Jahre unsere Erde bereist, um sich einen Überblick über die vorhandenen Pyramidenanlagen zu verschaffen.

Blick auf Pyramid of Sun

Er erkannte, das unzählige Vorzivilisationen unserer Zeit auf den verschiedensten Erdteilen mit der geometrischen Figur einer Pyramide bei dem Erbau ihrer zum Teil monumentalen Bauwerke gespielt haben. Liegt der Grund vielleicht darin, daß eine Pyramide aus zwei aneinanderliegenden Tetraedern besteht, der Urform des dreidimensionalen Raumes? Ein Tetraeder, so eine Art Pyramide mit dreieckiger Basis, ist die einfachste und damit grundlegende dreidimensionale Struktur, welche es gibt. Um einen Würfel zu formen, braucht es mindestens 4 weitere Tetraeder.

Herr Osmanagic fuhr dann auch häufig in seinem Heimatland an folgender, offensichtlich pyramidenförmiger Landschaftsstruktur vorbei, und dachte sich, Mensch, wenn dieser Berg damals nicht von Menschen- oder anderer Hand in Pyramidenform gebracht worden ist.

Von der offensichtlichen Form des Hügels inspiriert, begann er Ausgrabungen an verschiedenen Stellen des pyramidenförmigen Hügels zu organisieren. Der Anfangsverdacht war, unter der Vegetationsschicht Hinweise auf oder auch Überreste von den einst formgebenden Maßnahmen zu finden. Dies alles geschah etwa im Jahre 2005.

Nachdem an mehreren Stellen des Hügels etwa 90cm Pflanzen und Erdboden beseitigt worden waren, ergab sich überraschender Weise folgendes Bild:

Nach diesen Funden war für Herrn Osmanagich eindeutig klar, daß es sich bei den pyramidenförmigen Hügeln nicht mehr nur allein um von der Natur geschaffene Strukturen handeln konnte - zu offensichtlich und eindeutig die gefundenen Spuren von künstlich geschaffenen Verkleidungsplatten und Terassenansätzen. Weitere archäologische Ausgrabungen und Forschungen mit internationaler Beteiligung wurden initiiert.

Versetzt man sich einmal in die Lage einer uns (noch) größtenteils unbekannten Zivilisation, welche sich aus welchen Gründen auch immer auf die Fahnen geschrieben hätte, Pyramidenstrukturen zu erschaffen. In diesem Falle nun nicht in einer wüstenähnlichen Region wie z.B. auf dem Gizeh-Plateau, sondern in einer von Natur aus hügeligen Landschaft. Was läge da wohl näher, als vorhandene Formationen zu verwenden?

Da sich die einzelnen pyramidenförmigen Strukturen im Bosnischen Tal der Pyramiden harmonisch in das Landschaftsbild einfügen, an Bergrücken anschmiegen, zum Teil mit einem Zugangsplateau versehen sind und nicht wie in Gizeh auf einer glatten Unterlage erbaut worden sind, streiten sich die Gemüter noch 2012 fleißig, ob man diese wundervollen Anlagen überhaupt als Pyramiden bezeichnen sollte. 

Dabei ist die geometrische Figur der Pyramide doch sozusagen der Namensvater gleichförmiger Anlagen auf der ganzen Welt.

 

Artikelaktionen

Spendenkonto

Unser Spendenkonto für Adrian

Logo-Paritätischer

Paritätischer Wolfahrtsverband Helmstedt

Kto: 745 09 00 BLZ: 251 205 10

IBAN: DE06 2512 051 0000 7450 900

Verwendungszweck: Adrian Kühnel

Vielen Dank !
Kontakt

michaelakuehnel (at) web.de