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Geburt

erstellt von Michaela Kühnel zuletzt verändert: 26.10.2011 17:06
Alles fing soo schön an ...

Elternschaft

Mit der Geburt unseres Sohnes vor nunmehr fast 3 Jahren begann für unsere Familie aprupt ein neues Leben.

Die Schwangerschaft verlief ohne Komplikationen.

Adrians Geburtstermin war einige Tage überschritten. Wir führen vorsorglich jeden Tag in die Klinik- Alles war in Ordnung.

Am Donnerstag Morgen vor Pfingsten 2008 wurde die Geburt mit einem Trunk eingeleitet. Gegen Mittag setzten die Wehen ein und bald öffnete sich auch der Muttermund. Irgendwie beschlich mich ein ungutes Gefühl, ich ließ mir eine PDA geben. Allerdings war das gar nicht so einfach, es mußte mehrfach gestochen werden und ehrlich, es tat so höllisch weh, knackste und knirschte, ich dachte, mein Lebensfaden ist durch.

Die Assintenzärztin kam herein, maß den Muttermund und meinte: " 7 cm prima. Ich lass dann mal etwas Druck ab."

Das war das Letzte was ich mit bekam. Mir wurde speiübel und dann war es dunkel.

Es kam zu einer frühzeitigen Ablösung der Plazenta. Das wiederum führte zu einer Fruchtwasserembolie.

Adrian wurde per Notkaiserschnitt auf die Welt geholt.

Er war lange ohne Sauerstoffversorgung und dies führte zu erheblichen Gehirnschädigungen.

Wenn ein Kind geboren wird, werden sofort nach der Geburt die Lebenszeichen kontrolliert, welche sich im Apgar wiederspiegeln und im Normalfall derer 10 sind.

Adrian hatte eines, seinen Herzschlag.

 

Meine Tochter, damals 17, erhielt einen Anruf. Sie rechnete mit der guten Nachricht, ihr Brüderchen ist nun da.

Statt dessen, hieß es: "Komm ins Krankenhaus. Es ist besser, wenn Du Deine Mama noch einmal sehen willst."

Mama war schon " Auf dem Weg ins Licht". Ich sah sie alle dort sitzen und ging von Einem zum Anderen.

Tiefer Frieden - Das ist das einzige Gefühl, dass mit unseren Worten annähernd diesen Zusand beschreibt.

 

Die Nacht verging, Stunden, in denen mein Mann nicht wußte, ob er seine Frau verliert, seinen Sohn verliert. Vielleicht gehen Beide?

Wir haben uns Beide für das Leben entschieden.

jacki-bei-adrian

Adrian wird von seiner Schwester im Leben willkommen geheißen.

Zu Ihrer Mama ließ man sie nicht.

Gut, dass sie Ihrem Brüderchen "Hallo" sagen konnte.

 

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